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Cinéma privé. Der ganz private Lieblingsfilm von Milan Peschel
02.11.2017

Cinéma privé. Der ganz private Lieblingsfilm von Milan Peschel
19:00 Uhr

Das Filmmuseum Potsdam und radioeins (rbb) erteilen bekannten Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Sport und Politik einen Freibrief für die Gestaltung eines Filmabends. Ob anerkanntes Meisterwerk oder umstrittener Streifen einmal im Vierteljahr können Prominente ihren Wunschfilm im Filmmuseum präsentieren und mit radioeins-Filmexperte Knut Elstermann ins Gespräch kommen. Die Wahl des Schauspielers und Regisseurs Milan Peschel fällt auf den Film »Sein oder Nichtsein« von Ernst Lubitsch. Peschel inszenierte das Theaterstück von Nick Whitby, das nach der legendären Filmkomödie von Lubitsch entstand, 2011 in Krakau und Berlin.

Präsentiert von radioeins und Märkische Allgemeine Zeitung

Vor dem Film: Milan Peschel im Gespräch mit Filmjournalist Knut Elstermann

anschließend
Sein oder Nichtsein R: Ernst Lubitsch, D: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, USA 1942, 98 Minuten
Warschau 1939. Theaterschauspieler/-innen proben eine antifaschistische Komödie. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten möchte, wird das Stück jedoch abgesetzt. Stattdessen spielt das Ensemble »Hamlet«. Die für das Antinazistück hergestellten Uniformen werden allerdings für die Arbeit in der Widerstandsbewegung genutzt - ein Spiel um Leben und Tod. Grandios verquickt die beißende Satire Komik und Grauen und rechnet mit dem Führerkult ab. Dabei ist sie nicht nur einer von Lubitschs besten Filmen, sondern auch eine der besten Verwechselungskomödien der Filmgeschichte.