Rendezvous nach Ladenschluß

Die junge Klara Novak ergattert sich eine Stelle in einem Laden für Lederwaren und Accessoires. Ihr Kollege Alfred Kralik und sie sind sich von Anfang an unsympathisch. Dabei stehen sie seit einiger Zeit in einem anonymen, romantischen Briefwechsel.
Ernst Lubitschs Verfilmung aus dem Jahr 1940 ist stark an die Theatervorlage angelehnt und spielt im Budapest der 1930er Jahre. In seiner warmherzigen Komödie über Menschen aus einfachem Milieu wirken die Charaktere wie aus dem Leben gegriffen. Und im Unterschied zu Joe Fox aus »E-m@il für Dich« ist die Figur des Alfred Kralik kein »superreicher Prinz«, der das schließlich »von ihm in die Arbeitslosigkeit getriebene Aschenputtel« retten muss. (Filmdienst)

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Zurück in die Zukunft

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie immens wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. In der Rückwärtschronologie der Reihe kommen wir in diesem Monat in den 1980er Jahren an. Auf dem Programm stehen Zurück in die Zukunft (1985) von Robert Zemeckis und George Pals Die Zeitmaschine (1959), in denen die Zeitreisen auch jeweils dazu dienen, aus der Distanz Kritik an der Gegenwart zu üben bzw. Einfluss darauf zu nehmen.