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Kino und Mischatelier auf dem Gelände des DEFA-Studios für Spielfilme um 1970; Foto: unbekannt
Kino und Mischatelier auf dem Gelände des DEFA-Studios für Spielfilme um 1970; Foto: unbekannt 

» Studio- und Kinogeschichte

Materialien zur Studiogeschichte

Zur fast 100-jährigen Geschichte der (Neu-)Babelsberger Filmstudios liegt ein reicher und einmaliger Fotobestand vor. Dokumentiert ist die Anfangszeit u.a. durch Aufnahmen vom Glashaus, das 1912 mit „Der Totentanz”, dem ersten Film der Asta-Nielsen-Serie, eingeweiht wurde (Bioscop). Die Profilierung des Babelsberger Studiogeländes wird verfolgt über die Ufa Neubabelsberg der 1920er bis 1930er Jahre – mit Großer Halle, Tonkreuz und den Plänen zur „Filmstadt Babelsberg”.
Nach einem Zwischenspiel in sowjetischer Verwaltung (LINSA) ab 1945, von dem nur wenige Aufnahmen existieren, war das Gelände bis 1992 Stammsitz der DEFA. Diese Entwicklung ist vor allem durch Fotos aus dem Allgemeinen Archiv sehr gut dokumentiert. Bauliche Veränderungen und Spezialtechnik wurden ebenso festgehalten wie spezifische Drehmotive und Produktionspläne. Der Bestand ergänzt sich durch Luftaufnahmen von der heutigen Medienstadt Babelsberg.
Auskunft über den sozialen Zusammenhalt im DEFA-Studio geben verschiedene Brigadetagebücher, u.a. der Tonabteilung. Modelle des Architekturwettbewerbs 1993 konkretisieren die nicht realisierten Pläne zur Neugestaltung des Areals.
Weitere Archivalien: Ufa-Fußball, DEFA-Geschirr aus der Kantine, Betriebsschilder, Modelle: Tonkreuz, Gesamtstudio (1990).
© 2010 Filmmuseum Potsdam | Realisiert durch die ARTEMiSiUM GmbH & Co. KG

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