bis 3. März 2013
Buch: Preußen aus Celluloid - Friedrich II. im Film | DVD: Friedrich II. und der Film | Begleitprogramm | Pressefotos | Pressespiegel | Pressemappen als PDF
2012 jährt sich der Geburtstag Friedrichs II zum 300. Mal. Das Filmmuseum Potsdam zeigt eine Ausstellung, die das Ausstellungsprojekt „Friderisiko” der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg flankiert und ergänzt.
Friedrich II. ist bis heute ein viel diskutiertes Politikum. Sobald er in Deutschland auf der Kinoleinwand erschien, gab es heftiges Pro und Contra. Viele der historischen Filmaufnahmen entstanden an Originalschauplätzen in Potsdam oder im Babelsberger Ufa-Studio.
Filmografie
Über 40 Kino- und Fernsehfilme formten seit 1910 das Bild des Preußenkönigs, das vor allem ein Schauspieler geprägt hat: Otto Gebühr. Zwischen 1920 und 1942 verkörperte er ihn fünfzehn Mal. Gebührs Erscheinung wurde so sehr mit Friedrich II. identifiziert, dass gutgläubige Kinogänger ihn auf der Straße mit „Eure Majestät“ ansprachen. Das ist mehr als eine erheiternde Anekdote, weist sie doch auf die Sehnsüchte und Wünsche der Deutschen, vor allem in den Jahren der Weimarer Republik, denn Filme sind politische und kulturgeschichtliche Seismographen ihrer Entstehungszeit.
In vier Kapiteln erzählt die Ausstellung, wie Preußen-Filme Mythen mitkonstruierten, dem Kommerz verpflichtet oder Teil der NS-Propaganda waren.
Ein biographischer Teil geht der Frage nach, wer Otto Gebühr, der Mann unter der typischen Perücke, gewesen ist.
Die Ausstellung basiert auf Quellenforschung, Oral History, persönlichen Dokumenten, Devotionalien und zeitgenössischen Medien.
Sie entsteht in Zusammenarbeit mit Otto Gebührs Sohn Dr. Michael Gebühr.

Bildunterschrift: Logo des Themenjahres F300 (2012)
Kurator: Guido Altendorf
Gefördert von: Friedrich der Zweite von Preuszen, Kommt zur Vernunft! Kulturland Brandenburg MMXII
Gestaltung: David Römers und h neun Berlin
Grafik: h neun Berlin
Druck und grafische Umsetzung:
O! agentur für werbung, Potsdam und Dornbusch – Mit Farbe gestalten, Potsdam
Bauten: Domino Design, Potsdam

Bildunterschrift: Logo
Dank an die Leihgeber
Michael Gebühr
Bundesarchiv/Filmarchiv / Bundesarchiv/Bildarchiv
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
DIF – Deutsches Filminstitut

Bildunterschrift: Otto Gebühr als Friedrich II.
Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam
Heimatmuseum der Insel Hiddensee
Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt am Main
bpk – Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Für Hilfe und Unterstützung danken wir
Absolut Medien, Carol Christiansen, Katrin Dorner, Angelika Grimm, Dirk Heth, Hartmut Knitter, Jana Leistner, Kathrin Nachtigall, Raimund von Scheibner, Renate Schmal, Ruth Schönegge, Stefan Strien, Twist Textilrestaurierung, Anett Werner

Bildunterschrift: Präsentatoren
Begleitprogramm zur Ausstellung
Im Kino des Filmmuseums sind 2012 neben sämtlichen verfügbaren Friedrich-Filmen ergänzende Vorträge, Gespräche und Buchpräsentationen vorgesehen.
Das Buch: Preußen aus Celluloid - Friedrich II. im Film von Annette Dorgerloh und Marcus Becker (Hrsg.) erscheint im Jaron Verlag Berlin, Broschur, ca. 160 Seiten, 80 Abb., 16 Euro, Buchpremiere am 24.1.2012, 20.30 Uhr
Die DVD: Friedrich II. und der Film vereint Erstveröffentlichungen historischer Preußen-Filme aus fünf Jahrzehnten.
Eine Edition des Filmmuseum Potsdam. Herausgegeben von Guido Altendorf
DVD © 2012 absolut MEDIEN GmbH
Im Dezember 2011 erschien in Kooperation mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv bei Absolut Medien eine DVD, die eine Auswahl an Friedrich-Filmen von 1910 bis 1962 bietet. Im Zentrum steht der wiederholte Versuch der Filmproduzenten, sich dem Preußenkönig von einer heiteren Seite zu nähern. Alle Filme sind Erstveröffentlichungen.
Mehr zur Ausstellung
2012 jährt sich der Geburtstag Friedrichs des Großen zum 300. Mal.
Der Beitrag des Filmmuseums Potsdam zum Themenjahr ist eine Ausstellung, die das Projekt „Friderisiko” der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ergänzt.
Wer war der Mann unter der typischen Perücke, die in den Sammlungen des Filmmuseums ebenso zu finden ist wie der Nachlass des Regisseurs Arzén von Cserépy, mit dem Gebühr wichtige Friedrich-Filme drehte? Auch dieser Frage geht die Ausstellung nach. Der 1877 geborene und 1954 gestorbene Otto Gebühr spielte jahrzehntelang Filmrollen und bei weitem nicht nur „Seine Majestät“.
Die Gestaltung der Ausstellung durch das Team von h neun Berlin signalisiert, dass die Schau keine vergangene Zeit heraufbeschwört, sondern aus dem 21. Jahrhundert auf den „falschen Fritz“ im Kino des 20. Jahrhunderts schaut. Neben originalen Requisiten und Dokumenten aus den Filmen, zu denen auch der Dreispitz gehört, den Otto Gebühr in seiner Königsrolle trug, gibt es ein einziges dreidimensionales Objekt aus der friderizianischen Zeit: das Museumsgebäude selbst, den Marstall, den Friedrich II. von seinem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff in einen repräsentativen Leibreitstall umbauen ließ. Er passt zum Stadtschloss nebenan, dessen Replik derzeit neben dem Marstall emporwächst und ab 2013 den brandenburgischen Landtag beherbergen wird.

Bildunterschrift: FRIEDERISIKO – 300 Jahre Friedrich der Große; Foto: J.K. Leopold (FMP)
Mehr zum Jubiläumsjahr Friedrich 300
www.spsg.de/index_8287_de.html






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