Biographie
- 25.11.1934
- Geboren in Dresden
- Während der Schulzeit ist Zschoche Mitglied in einem Schmalfilmzirkel.
- Nach dem Abitur Assistent und Kameramann bei der Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“ des DDR-Fernsehens.
- 1954 – 1959
- Regie-Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg.
- 1959 – 1961
- Regie-Assistent im DEFA-Studio für Spielfilme bei Gerhard Klingenberg in dessen Film Was wäre wenn… und bei Frank Beyer für Königskinder
- 1961
- Regiedebüt mit dem Kinderfilm Das Märchenschloß. Zschoche hat mit diesem und mit anderen Kinderfilmen nach DDR-Autoren Erfolg.
- 1965
- Sein gesellschaftskritischer Film Karla wird im Zusammenhang mit dem 11. Plenum verboten. Bei diesem Film arbeitet er erstmals mit dem Autoren Ulrich Plenzdorf zusammen, mit dem er bis 1983 nach dessen Büchern insgesamt fünf Filme macht.
- Zschoche wendet sich ab den 1970er Jahren verstärkt dem Jugendspielfilm zu (u. a. 1978 Sieben Sommersprossen und 1983 Insel der Schwäne), dreht aber zwischen 1980 und 1985 die viel beachteten Filme Glück im Hinterhaus, Bürgschaft für ein Jahr.
- 1977
- Sein Kino-Film Feuer unter Deck wird eingezogen und erst geraume Zeit später im Fernsehen eingesetzt, weil der männliche Hauptdarsteller Manfred Krug in die Bundesrepublik ausgereist ist.
- 1984
- Wegen der harten Auseinandersetzungen um seinen Film Insel der Schwäne wendet er sich erstmals einem historischen Stoff zu und dreht den Hölderlinfilm Hälfte des Lebens mit Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann.
- 1989
- Letzter DEFA-Spielfilm von Zschoche ist Grüne Hochzeit.
- 1991
- Es kommt sein vorerst letzter Spielfilm Das Mädchen aus dem Fahrstuhl in die Kinos. Er arbeitet in den Folgejahren ausschließlich für das Fernsehen. Zschoche führt 1991 Regie in der letzten Staffel der Fernsehserie Drei Damen vom Grill und unter anderem 1995 bei jeweils einer Folge der Reihen Tatort und Kommissar Rex.
- 1996/1997
- Seine vorerst letzte Arbeit fürs Fernsehen ist die Regie für 11 Folgen der Fernsehserie Kurklinik Rosenau.
- 2002
- Es erscheint sein Buch „Sieben Sommersprossen und andere Erinnerungen“, in dem Zschoche seine Arbeit bei der DEFA resümiert.



