30.9.2005 – 7.12.2005
In einem Auge die Wirklichkeit, im anderen die Utopie
Konrad Wolf (1925 - 1983) zählt zu den wichtigsten Künstlern der DDR-Filmgeschichte und wirkte als Präsident der Akademie der Künste der DDR.
Die Ausstellung stellte neben Symposium und Retrospektive einen Teil eines Gemeinschaftsprojekts zu seinem 80. Geburtstag dar. An Hand von sieben ausgewählten Filmen, darunter sein autobiographisches Werk „Ich war neunzehn” (1968) und der Verbotsfilm „Sonnensucher” (1958/1972), wurden Einblicke in seine Arbeitsweise und künstlerische Methode gewährt. Vielfältiges Material diente dazu als Beleg:
Dokumente über historische Recherchen, Motiv-, Werk- und Szenenfotos, Tagebuchauszüge des Kameramannes Werner Bergmann, Gesprächsprotokolle der Regieassistentin Doris Borkmann, Notizen von Wolf sowie autobiographisches Material.
Ausschnitte aus einem Beitrag der seinerzeit populären Fernsehsendung „Porträt per Telefon” zeigten Konrad Wolf im Gespräch mit dem Sportjournalisten Heinz Florian Oertel. Es war der letzte öffentliche Auftritt des Regisseurs vor seinem Tod.

Bildunterschrift: Konrad Wolf mit Olivera Vugo am Set von „Goya” (1971); Foto: A. Sager



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