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Annekathrin Bürger und Alexander Höchst in „Der Rest, der bleibt” (1991); Foto: G. Hensling
Annekathrin Bürger und Alexander Höchst in „Der Rest, der bleibt” (1991); Foto: G. Hensling 

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Künstler-Galerie: Annekathrin Bürger

1.3.2007 - 3.6.2007

Ihr Typ wurde gesucht und von Regisseur Gerhard Klein gefunden: ein natürliches, unbefangenes Mädchen für die „Berliner Romanze” (1956), dokumentiert in der Dauerausstellung des Filmmuseums. Nach der zweiten Hauptrolle in Slatan Dudows „Verwirrung der Liebe” (1959) zählt Annekathrin Bürger zu den beliebtesten Schauspielerinnen der DDR. Ihr Talent stellt sie auf vielen Ebenen unter Beweis: beim ersten Engagement am Theater der Bergarbeiter Senftenberg, als langjähriges Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin, in mehr als 130 DEFA- und Fernsehproduktionen. Aus dem Star der Anfangsjahre wird eine Charakterdarstellerin, deren Spiel in dramatischen Werken wie „Fünf Tage – fünf Nächte” (1960), „Königskinder" (1962), „Wolf unter Wölfen” (TV 1965), aber auch im heiteren Genre bei „He, Du!” (1969) oder „Hostess” (1975) nachdrücklich überzeugt. Erfolgreich präsentiert sie Chanson- und Satireprogramme im In- und Ausland. Über fünf Jahrzehnte sind ihr einprägsames Gesicht und ihre diffizile Gestaltung beim Publikum ein Begriff geblieben, selbst in kleinsten Auftritten ein Charakter: „die Bürger”.
Anlässlich ihres 70. Geburtstages und in Korrespondenz mit der gerade erschienenen Autobiographie „Der Rest, der bleibt”, dokumentierte eine repräsentative Ausstellung mit vielen persönlichen Exponaten dieses produktive Künstlerleben.
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