- 1968
- Die Potsdamer Stadtverordneten erfahren von der Idee zur Gründung eines Filmmuseums.
- 1977
- Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, ein Filmmuseum im restaurierungsbedürftigen Marstall in Potsdams historischer Mitte einzurichten; umfangreiche Restaurierungs- und Umbauarbeiten beginnen. Presse und mehr
- 1981
- Zur Eröffnung zeigt das „Filmmuseum der DDR” eine Ausstellung mit technischen Geräten und Filme im Kino.
- 1983
- Eine ständige Ausstellung zur Ufa- und DEFA-Geschichte wird in der unteren Etage des Marstalls eröffnet. Wechselausstellungen zum DEFA-Film und ein ambitioniertes Filmprogramm ergänzen das Angebot.
- 1987
- Die Wanderausstellung aus Düsseldorf über den Regisseur Wolfgang Staudte ist eine deutsch-deutsche Premiere im Rahmen des Kulturabkommens zwischen DDR und BRD.
- 1990
- Mit der Auflösung der DDR wird eine Bestimmung, nach der das Filmmuseum ausschließlich Film- und Kinotechnik sammelt, ungültig. Die Sammlungen bekommen ein eigenes Domizil, die Bestände wachsen schnell. Nachlässe von DEFA-Mitarbeitern werden erworben. Die Museumsleitung und die Abteilungsleitungen werden neu besetzt.
- 1991
- Das Filmmuseum, bis dahin eine Abteilung der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, wird Landesmuseum. Im Marstall werden Filmfeste, Medienprojekte, Seminare, Tagungen, Filmgespräche und natürlich attraktive Ausstellungen veranstaltet. Zeitzeugengespräche zur DEFA-Geschichte ergänzen die Sammlungen.
- 1992
- Die erste internationale Ausstellung in Kooperation mit dem Institut Français findet statt.
- 1993
- Die Innenräume des Marstalls werden nach internationalem Museumsstandard umgebaut. Die restaurierte Welte-Kinoorgel wird in den Kinosaal integriert.
- 1994
- Die zweite Ständige Ausstellung „Filmstadt Babelsberg” wird eröffnet. Das Filmmuseum publiziert ein Standardwerk zur DEFA-Filmgeschichte. Das neu gestaltete Filmcafé wird zum kulturellen Treffpunkt.
- 1995
- Das Kino des Museums wird modernisiert und mit moderner Tontechnik ausgestattet.
- 1996
- Im Oktober stellt das Museum seine erste Website ins Netz.
- 1999
- Das Kino wird mit neuen Ernemann-Projektoren ausgerüstet.
- 2001
- Das Museum feiert den 20. Geburtstag mit einem Fest und einem Buch zur Techniksammlung.
Pressemitteilung als PDF: - 2004
- Am 1. April wird die dritte Dauerausstellung „Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt” eröffnet. In diesem Zusammenhang erfolgt die Neugestaltung des Foyers durch den Potsdamer Künstler Steffen Mühle.
- 2005
- Am 1. Juni wird die Familienausstellung „Märchenland Babelsberg” eröffnet.
„Märchenhafte Bilanz” im Jahr 2005 als PDF: - 2006
- Das Museum feiert im April seinen 25. Geburtstag und erhält als Geschenk vom Land Brandenburg eine Investition fürs Kino.
Pressemitteilung als PDF: - 2007
-
Das Kino hat nun neue Sessel und ist schöner denn je, die digitale Ausstattung ist zeitgemäß. Jahresbericht als PDF: Es gibt Planungen zum Brandenburgischen Landtag auf dem Grund des Stadtschlosses – zu dem der Marstall als Teil des Schlossensembles gehörte. Der Umbau der umliegenden Straßen führt auch zu einer Neuplanung der Marstall-Vorfläche. - 2008
-
Der Umbau aller Straßen rund um den Marstall beginnt. Seit dem Herbst leuchtet der goldene Schriftzug FILMMUSEUM POTSDAM über dem Eingangsportal.
Zum ersten Mal zeigt das Museum noch vor dem Filmstart eine Ausstellung zu einem Film aus dem Studio Babelsberg – es ist der Kinderfilm „Hexe Lilli”. - 2009
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Im Oktober ist die Verlegung der Straßen für den Neubau des Landtages auf dem Stadtschlossgrundriss neben dem Marstall abgeschlossen.
Der Vorplatz des Filmmuseums ist neu gestaltet. Zum 50. Geburtstag des Sandmannes zeigt das Museum die fünfte Sandmann-Ausstellung in seiner bislang 28-jährigen Geschichte – und wieder strömt das Publikum. - 2011
-
Bis zur Eröffnung am 3. November laufen die Vorbereitungen zur neuen Ständigen Ausstellung Traumfabrik – 100 Jahre Film in Babelsberg auf Hochtouren, 2008 haben sie begonnen.
Am 1. Juli wurde das Museum, bisher Einrichtung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, in die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg intergriert.

Bildunterschrift: Das Museumsfoyer 1982; Foto: K. Bergmann




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